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Mit Poesie und Bogen ins Herz

Geigenunterricht Mannheim

moderner Violinunterricht in Mannheim

Die persönlichen Voraussetzungen und Wünsche unserer Schüler stehen beim TonARTe Geigenunterricht Mannheim im Mittelpunkt.
Der Geigenunterricht folgt modernen musikpädagogischen Methoden und starten können Kinder ab etwa fünf Jahren, aber auch sehr gerne Erwachsene!
Ob Sie erfahren sind oder aber als Anfänger den Schritt in die faszinierende Welt des Geigenspiels wagen möchten, TonARTe Geigenunterricht Mannheim eignet sich für alle!

Auch hier gilt: Wir sind modern und bieten alle Stilistiken an (Klassik, Rock, Pop, Jazz…)
Zusätzlich haben wir etliche Ensemble-Angebote für Kammermusik, Orchester, sowie im Popularbereich mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und Altersstufen.
Unsere Ensembles sind als Treffpunkt des Zusammenspiels gedacht. Hier wird aktiv musiziert und auf verschiedenste Auftritte vorbereitet.

Sprechen Sie uns hierauf bitte gerne an, wir finden die richtigen Mitspieler/innen für Sie!

Geschichte:

Erste Vorläufer der Violine stammen aus dem spanisch-maurischen Raum im 8. Jahrhundert. Als weiterer Vorläufer sind das Rebec und die Fidel (bis ins 16. Jahrhundert gespielt) zu nennen.

Die erste urkundliche Erwähnung der Violine erfolgte um 1523, als in Turin am Hofe des Herzogs von Savoyen „les trompettes et vyollons de Verceil“ (Trompeten und Violinen aus Vercelli) ein Honorar erhielten. Die älteste Abbildung einer Violine ist eine violinspielende Putte auf dem Altarbild in der Kirche S. Cristoforo in Vercelli. Die ersten Violinen waren lediglich mit drei Saiten ausgestattet.

Die bis heute im Wesentlichen unveränderte Form der Violine ist seit etwa 1540 bekannt und stammt aus Oberitalien. Dennoch war im Europa des 16. Jahrhunderts, die Entwicklung von Instrumenten der Geigenfamilie nicht einheitlich und gleichzeitig, wie es die Originalinstrumente, die seit 1594 im Freiberger Dom zu Dekorationszwecken eingebaut wurden, verdeutlichen.

Stradivari-Violine im Palacio Real in Madrid

Bekannte italienische Geigenbauer waren Andrea Amati, Nicola Amati, Gasparo da Salò, Guarnerius del Gesu und Antonio Stradivari. Nördlich der Alpen lässt sich Jakobus Stainer aus Absam nennen, dessen Violinen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts als die besten galten. Die Familien Klotz aus Mittenwald und die Familien Fichtl aus Füssen sind erwähnenswert. Die damals gefertigten Instrumente werden heute als Barockviolinen bezeichnet und werden seit den 1950er Jahren vermehrt für die Aufführung Alter Musik eingesetzt. Das Verwenden der ursprünglichen Musikinstrumente ermöglicht eine historische Aufführungspraxis, die uns die Klangideale des 17. und 18. Jahrhunderts näherbringt.

Insbesondere Stradivari wurde später zum großen Vorbild für Aussehen und Konstruktionsprinzipien fast aller Violinen, was zu sehr starker Vereinheitlichung führte. Im Laufe der Zeit unterlag die Violine einigen baulichen Veränderungen, die sich auf den Klang auswirkten. Die Bauformen des 19. Jahrhunderts haben einen längeren und schräger angesetzten Hals und einen stärkeren Bassbalken, der eine stärkere Spannung der Saiten erlaubte als die Violinen in der alten Mensur. Auch viele der berühmten alten Geigen von Stradivari, Guarneri, Stainer und anderer wurden auf diese neue Art umgebaut. Dank der längeren Saiten, der höheren Saitenspannung und des nunmehr gestreckt-konkaven Bogens erhöhte sich die Lautstärke und entsprach somit den immer größer werdenden Konzertsälen und Orchestern. Kritiker bemängeln jedoch, dass die geänderte Bauform den Klang auch härter und weniger lieblich machte. In Frankreich war es vor allem Jean Baptiste Vuillaume, der entscheidende Impulse gab, als er sich mit den Geheimnissen der Stradivari- und Guarneri-Violinen beschäftigte.

Preiswerte Manufakturgeigen gab es bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus den deutschen und französischen Geigenbauzentren. Der industrielle Geigenbau hatte in Japan seinen Ursprung durch Masakichi Suzuki (1859–1944), dem Vater des bekannten Violinpädagogen Shinichi Suzuki. Dessen Betrieb beschäftigte bereits nach kurzer Anlaufzeit über 1000 Mitarbeiter und stellte innerhalb eines Monats bis zu 400 Violinen und 4000 Bögen her.

Zwar hat sich das Instrument von seinen Anfängen bis heute nicht in großem Maße verändert, doch gab es häufig Versuche gestalterischer und technischer Reformen. So wurden zum Beispiel einst reich verzierte Geigen mit anderen Ornamenten gebaut (etwa mit Menschen- oder Löwenkopf anstelle der Schnecke) oder Instrumente aus Blech für ärmere Leute. Bekanntheit erlangte auch die Chanot-Geige von 1819, die trapezförmigen Geigen von Félix Savart oder Johann Reiter (1908) und zahllose bekannte Versuche vieler anderer namhafter Geigenbauer. Derzeit baut der belgische Geigenbau-Künstler Gauthier Louppe Streichinstrumente in Formen, die an Jugendstil erinnern und durch besondere Asymmetrien ein breiteres Klangspektrum ermöglichen sollen [5].

Allerdings werden jegliche anders aussehenden oder abweichende Klangideale anstrebende Violinen bis heute von vielen Musikern als „Fiedeln“ strikt gemieden, was eine ernsthafte Weiterentwicklung des Instruments behindert. Dies ist bedauerlich, da sich zum Beispiel eine für jeden bezahlbare Fabrikvioline in konstanter Qualität vermutlich auch aus Kunststoff produzieren ließe statt aus teurem Instrumentenholz, dessen natürliche Wuchsabweichungen nur durch die Handarbeit und Erfahrung eines Geigenbauers kompensierbar sind. Die Kunststoff-Violinen von Mario Maccaferri (1970er-/1980er-Jahre) waren technisch noch unausgereift bzw. gehörten zu den „anders klingenden“ Geigen, doch stehen mit heutiger, computergestützter Schwingungsanalyse und -simulation (wie sie unter anderem von Glockengießern genutzt wird) ganz andere Werkzeuge zum systematischen Design von Klangkörpern zur Verfügung, was die Massenproduktion einer angenehm klingenden und wetterfesten „Volksvioline“ aus Kunststoff nahelegt. Momentan sind holzfreie Geigen in Serienfertigung nur aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) erhältlich, die jedoch teuer sind und klanglich im Mittelfeld liegen.

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